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Villa Sommer

VILLA DOMINIK

Besondere Wohnform

Der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, der seit 2005 das Wohnhaus Sollingstraße mit 24 Plätzen für schwer behinderte Menschen betreibt, hat 2009 seine zweite Einrichtung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Menden eröffnet: die Villa Dominik an der Schmölen-Allee.

Die Warteliste des Vereins wurde nach dem Bezug des 1. Hauses immer größer. Es gab im Vorfeld des Baubeginns 28 konkrete Anfragen aus Menden und den umliegenden Städten des Märkischen Kreises nach weiteren Wohnheim-Plätzen. Und der Bedarf an Wohnplätzen für Menschen mit besonders schweren Handicaps ist seitdem weiter gewachsen. Durch die Entwicklung der Medizin sind die Überlebenschancen von Menschen, die mit sehr schwerer Behinderung geboren wurden, von Frühgeborenen und von Unfallopfern gestiegen.

Noch immer finden diese Menschen in NRW kaum geeignete Plätze zum Leben. Diese Menschen sollen aber nicht nur "satt und sauber" in einem Pflegeheim leben. Sie sollen die Chance zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft erhalten, sollen nach ihren Möglichkeiten Förderung erhalten und fröhlich und lebenswert leben. Dafür setzt sich der Eltern-Verein intensiv ein, der im Jahr 2020 sein 50-jähriges Bestehen feiern konnte. Und die Eltern wissen aus langjähriger Erfahrung, was das Leben mit einem schwerstbehinderten Angehörigen bedeutet. Die derzeit ehrenamtlich tätigen, geschäftsführenden Vorstandsmitglieder wussten, wie viel Arbeit mit der Verwirklichung eines weiteren Wohnprojekts verbunden sein würde. Trotzdem wurde der Entschluss gefasst, die wichtige Aufgabe anzunehmen.

Familie Krause, die sich seit 1999 schon für das 1. Haus des Vereins eingesetzt hatte, erklärte ihre Motivation zum Einsatz für das neue Projekt - ihr Sohn Dominik war sehr schwer und mehrfach behindert:

"Durch ihn veränderte sich unser Leben, wir lernten sehr viel und wissen, was uns solche besonderen Menschen geben können. Ohne Dominik wären das Haus an der Sollingstraße und die Villa nicht gebaut worden. Im Andenken an Dominik, der leider nur zwei Monate im Wohnhaus Sollingstraße leben durfte, möchten wir ähnlich schwer behinderten Menschen helfen, eine gute Zukunft zu finden.“

Die Eröffnung des neuen Hauses konnte am 1. November 2009 gefeiert werden. Auf Anregung anderer Vereinsmitglieder wurde entschieden, das neue Haus ´Villa Dominik` zu nennen. Heute leben 20 Menschen mit Handicap in dem Haus. 

Ein motiviertes Team aus Pädagogen und Pflegekräften kümmert sich um die Versorgung und hilft dabei, mit Assistenz möglichst normal leben zu können und am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben.

DAS GEBÄUDE

Der VKM hat 2008 das Gebäude mit dem parkähnlichen Grundstück gekauft, das unter dem Namen Schmölen-Villa oder zuletzt Grohe-Villa besonders den Mendenern ein Begriff war. Das im Jahr 1900 erbaute Gebäude wurde zuletzt als Bürogebäude genutzt. Jetzt wurde es wieder seinem ursprünglichem Zweck zugeführt: Wohnen, und zwar für 20 Menschen mit schweren körperlichen und geistigen Behinderungen. Etwa ein Jahr dauerten die Arbeiten, von außen musste man sich nur geringfügig an einen neuen Anblick gewöhnen. Die Fassade des teilweise denkmalgeschützten Hauses blieb weitgehend bestehen. Augenfällig wurden allenfalls ein barrierefreier Eingangsbereich und die Fluchttreppe, die angebaut werden musste.

Von innen aber wurde das Gebäude komplett entkernt und für die Bedürfnisse der 20 schwerstbehinderten Menschen umgebaut. Alle Zimmer und Bäder wurden rollstuhlgerecht ausgestattet, ein Aufzug zu allen Etagen ist selbstverständlich. Die Ausstattung in der Villa wurde vergleichbar gestaltet wie im Wohnhaus an der Sollingstraße. Diese Ausstattung, der man ansieht, dass sie mit persönlichem Engagement erfolgte, begeistert immer wieder Besucher und Interessenten. Architekt Wolfgang Luig („Eine äußerst reizvolle Aufgabe") und die Handwerker haben den barrierefreien Ausbau sehr gut gemeistert. Am 1. November 2009 erfolgte der Einzug der ersten Bewohner. Seit 2010 sind alle 20 Plätze dauerhaft mit meist fröhlichen Menschen belegt.

Von innen aber wurde das Gebäude komplett entkernt und für die Bedürfnisse der 20 schwerstbehinderten Menschen umgebaut. Alle Zimmer und Bäder wurden rollstuhlgerecht ausgestattet, ein Aufzug zu allen Etagen ist selbstverständlich. Die Ausstattung in der Villa wurde vergleichbar gestaltet wie im Wohnhaus an der Sollingstraße.

Diese Ausstattung, der man ansieht, dass sie mit persönlichem Engagement erfolgte, begeistert immer wieder Besucher und Interessenten. Architekt Wolfgang Luig („Eine äußerst reizvolle Aufgabe") und die Handwerker haben den barrierefreien Ausbau sehr gut gemeistert. Am 1. November 2009 erfolgte der Einzug der ersten Bewohner. Seit 2010 sind alle 20 Plätze dauerhaft mit meist fröhlichen Menschen belegt.

Grundriss Erd- und Dachgeschoss

Die Ausstattung in der Villa wurde vergleichbar gestaltet wie im Wohnhaus an der Sollingstraße. Diese Ausstattung, der man ansieht, dass sie mit persönlichem Engagement erfolgte, begeistert immer wieder Besucher und Interessenten.

Grundriss Erd- und Dachgeschoss
Untergeschoss mit barrierefreiem Eingang

Bilder Wohnhaus und Räumlichkeiten

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