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VKM mobil mit  einer Tagesgruppe

INTENSIV AMBULANT BETREUTES WOHNEN (IAW)
AM HOFESKAMP

Innovative Wohnform für Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen

Im September 2018 eröffnete VKM mobil als zweiter Träger im Bereich des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine intensiv ambulant betreute Hausgemeinschaft für Menschen mit Behinderungen und hohem Hilfebedarf. In einem extra dafür von der Westfälich Lippischen Vermögensverwaltung GmbH (WLV), einer Tochter des LWL, gebauten, barrierefreien Appartementhaus wohnen seitdem 16 Personen mitten in Menden (Sauerland).

Erst vor wenigen Jahren wurde diese Form des betreuten Wohnens etabliert. Die Wohnform zeichnet sich dadurch aus, dass eine Brücke zwischen dem klassischen Betreuten Wohnen und dem stationären Rahmen geschlagen wird. Der Schwerpunkt liegt darauf, Menschen soweit zu unterstützen, dass sie ihren Alltag weitestgehend selbstbestimmt ausüben können. Die Lebensführung erfolgt nach dem pädagogischen Prinzip „So wenig Hilfe wie möglich, aber so viel Unterstützung wie nötig“. Auch Menschen mit einem höheren Hilfebedarf wird durch das Konzept die Möglichkeit geboten, möglichst selbständig in einer Wohnung oder einer Wohngemeinschaft zu leben.

Die Idee baut auf dem Konzept des ambulant betreuten Wohnens der Eingliederungshilfe auf. Ziel des betreuten Wohnens ist es, das Menschen mit einer geistigen Behinderung und geringem Hilfebedarf ihr Leben in einer Wohnung oder Wohngemeinschaft möglichst selbstständig nach ihren Möglichkeiten gestalten. Der zuständige Träger der Eingliederungshilfe bewilligt dazu die nötige Unterstützung durch Fachkräfte, um den Hilfebedarf des Bewohners im betreuten Wohnen vollständig zu decken. 

Wie war die Ausgangslage?

In der Vergangenheit stellte sich bei dem Konzept des Betreuten Wohnens mehr und mehr heraus, dass es Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung gibt, für die sowohl das Betreute Wohnen, als auch eine stationäre Unterbringung nicht in Frage kommen. Zum einen nahm der Wunsch nach einer individuellen Lebensführung bei diesen Antragstellern oft eine hohe Priorität ein. Diesem Wunsch kann im stationären Rahmen allerdings nur sehr begrenzt entsprochen werden. Zum anderen ist bei diesen Personen ein hoher Bedarf an Unterstützung notwendig, der mit den herkömmlichen Angeboten des Betreuten Wohnens nicht abgedeckt werden kann. Mit dem Angebot des Intensiv ambulant betreuten Wohnens bietet sich nun die Möglichkeit, mit hoher Unterstützung weitgehend nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu leben.

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