sikis izleporno izlefuga mobilya
Besondere Betr.-Leist. - Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V.- VKM e.V

Besondere Betr.-Leist.

Zusätzliche Betreuungsleistungen

Eine weitere Leistung der Pflegekassen sind die sogenannten zusätzlichen Betreuungsleistungen im Rahmen des § 45a SGB XI.

Die neuen Leistungen im Pflegestärkungsgesetz ab 01.01.2017

Pflegestärkungsgesetz 2017

Die neuen Leistungen der Pflegeversicherung ab 01.01.2015

http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Downloads/P/Pflegestaerkungsgesetze/Tabellen_Plegeleistungen_BRat_071114.pdf

Das Pflegestärkungsgesetz 2015 - Niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote werden gestärkt.

Die zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen werden ausgebaut und auf alle Pflegebedürftigen ausgedehnt.

 

Wer hat demnach Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen?

Ist der Pflegebedürftige in seiner Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt, z.B. bei geistiger Behinderung, demenzbedingten Ausfällen oder psychischer Erkrankungen, kann er dafür zusätzliche Betreuungsleistungen erhalten.

Regelungen bis 31.12.2016

In Abhängigkeit des Schweregrades der Fähigkeitsstörungen, können bis zu 104,- € Grundbetrag oder ein erhöhter Betrag bis zu 208,- € monatlich gezahlt werden, also maximal 2.496,- € pro Jahr.

Wichtig! Anspruchsberechtigt sind auch Betreuungsbedürftige, die noch keine Pflegestufe haben. Diese werden dann praktisch der Pflegestufe 0 zugeordnet.


Pflegestufe 0 - wird 2017 geändert

Diese Bezeichnung wird umgangssprachlich für alle Personen verwendet die zwar eine gewisse pflegerische Unterstützung benötigen, jedoch nicht oder noch nicht unter die Kriterien der Pflegestufe 1 fallen.

Zum Beispiel gehören dazu Pflegebedürftige, die hauptsächlich beaufsichtigt und betreut werden müssen, aber im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung momentan nicht in dem Umfang Hilfe benötigen, dass es für eine Pflegestufe ausreicht.

Der zusätzliche Geldbetrag für besondere  Betreuungsleistungen in Höhe von 1.248,00 € bzw. in besonderen Fällen 2.496,00 € pro Kalenderjahr wird unter der Voraussetzung gewährt, dass der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) im Rahmen der Begutachtung des Pflegebedürftigen Auswirkungen auf die Aktivitäten des täglichen Lebens, die dauerhaft zu einer erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz führen, als Folge der Krankheit oder Behinderung feststellt. In eindeutigen Fällen kann per Aktenlage entschieden werden.

Der zusätzliche Betrag ist zweckgebunden für qualitätsgesicherte Betreuungsleistungen einzusetzen. Hierunter versteht das Gesetz beispielsweise Leistungen der Tages- oder Nachtpflege, der Kurzzeitpflege und Assistenzangebote des FuD.

Zu beachten ist:
der Betrag kann nicht bar ausgezahlt werden, sondern nur gegen den Nachweis der entstandenen Aufwendungen für Betreuungsleistungen von der Pflegekasse erstattet wird. Nicht genutzte Beträge können in das folgende Jahr übertragen werden.Die Leistungen können nur bei einem nach SGB XI von der Bezirksregierung Düsseldorf anerkannten Dienst in Anspruch genommen werden.

Diese Anerkennung wurde dem FUD des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V. 2006 erteilt und jährlich nach Prüfung durch die Behörde erneuert.