Die Leistungen des FuD können finanziert werden als

  • Leistungen der Verhinderungspflege durch die Pflegeversicherung
  • Entlastungsbetrag der Pflegeversicherung
  • Leistungen der Eingliederungshilfe zur Teilhabe durch das Sozialamt

Übersicht der Änderungen ab 01. Januar 2017 unter dem Link:

Pflegestärkungsgesetz 2017

 

50% des Leistungsbetrags für Kurzzeitpflege (das sind bis zu 806 Euro) künftig zusätzlich für Verhinderungspflege ausgegeben werden. Verhinderungspflege kann dadurch auf max. 150% des bisherigen
Betrages ausgeweitet werden. Der für die Verhinderungspflege in Anspruch genommene Erhöhungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag für eine Kurzzeitpflege angerechnet.


Ergänzende Informationen zur stundenweisen Verhinderungspflege

Art und Umfang der Leistungen:
Ersetzt werden Kosten für eine Ersatzpflegeperson, wie z.B. die Kosten für die MitarbeiterInnen des VKM.

Wenn die „Ersatzpflege“ weniger als acht Stunden am Tag (d.h. stundenweise) geleistet wird, bleiben das Pflegegeld und die Pflegesachleistung an diesem Tag in voller Höhe erhalten. Das heißt, das Pflegegeld, das Sie erhalten, wird nicht gekürzt. Das heißt auch, die Leistungen durch einen häuslichen Pflegedienst bleiben unverändert.

Antrag

Wenn Sie es wünschen, helfen wir Ihnen gerne bei der Antragsstellung.
Einigen Pflegekassen reicht es, wenn Sie einen Betreuungsnachweis zugesandt bekommen. Andere senden Ihnen zusätzlich noch ein eigenes Antragsformular zu, das Sie zunächst ausfüllen müssen. Hier begründen Sie u. a., weshalb eine Verhinderung der Pflegeperson vorliegt. Geben Sie am besten die Belastungssituation der Pflegeperson oder einen zeitlichen Verhinderungsgrund wie etwa „Einkäufe erledigen“ oder ähnliches an.

Abrechnung

In der Regel kann die Rechnung bei der Pflegekasse eingereicht werden. Diese überweist den Betrag dann z.B. direkt an den VKM.
Wenn nicht, ersetzen Sie die Kosten zunächst selbst und beantragen dann die Rückerstattung auf ihr Konto.